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David Ernst Oppenheim
* 20.04.1881, Brünn – † 18.02.1943, Ghetto Theresienstadt.

Studium der Philologie und Archäologie, Lehrer, Individualpsychologe, Sozialdemokrat.

Frühjahr 1938 zwangsweise in den Ruhestand versetzt. 21.8.1942 Deportation in das Ghetto Theresienstadt. 18.2.1943 Tod in Theresienstadt.
1910-1911 Mitglied der WPV, verließ nach dem Bruch mit Adler die WPV, Gründungsmitglied des Individualpsychologischen Vereins und dort 1926/1927 stellvertretenden Vorsitzender und Leiter der geisteswissenschaftlichen Fachgruppe.

Weiterführend

Ernst David Oppenheim wurde am 20.4.1881 als Sohn von Ernestine Kaufmann und Joachim Oppenheim in Brünn (Mähren) geboren. Sein Vater war für kurze Zeit Rabbiner in Karlsbad und danach Sekretär der jüdischen Kultusgemeinde in Brünn.

20.4.1881 als Sohn von Ernestine Kaufmann und Joachim Oppenheim, der Sekretär der jüdischen Kultusgemeinde in Brünn war, geboren.
1899 Studium  der Altphilologie und Archäologie an der Wiener Universität.
1904 Promotion.
1906 Heirat, Hörer von Sigmund Freud.

Werk:
Oppenheim, Ernst David (1904): Neoptolemos und Pyrrhos. Dissertation. Universität Wien