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Gustav Eckstein
* 19.02.1875, Wien – † 27.07.1916, Zürich

Historiker, Jurist, Nationalökonom, Theoretiker der Arbeiterbewegung, Vordenker des Austromarxismus, Mitarbeiter von Karl Kautsky. Er arbeitete ab 1902 als Journalist und schrieb im Berliner „Vorwärts“, im Leipziger „Volksblatt“ und in anderen Zeitungen. In jungen Jahren an Tuberkulose erkrankt unternahm er aus gesundheitlichen Gründen eine Seereise, die ihn bis nach Japan führte. Er 1910 wurde er Lehrer an der Berliner Parteischule und ab 1912 an der in Klagenfurt. Bruder von Therese Schlesinger, Friedrich und Emma Eckstein.

Weiterführend

Werk
Eckstein, Gustav (1910): Leitfaden zum Studium der Geschichte des Sozialismus: von Thomas Morus bis zur Auflösung der Internationale. Berlin: Paul Singer
Eckstein, Gustav (1917): Die deutsche Sozialdemokratie während des Weltkrieges. Zürich

Gerda Walther (* 18. März 1897 in Nordrach; † 6. Januar 1977 in Dießen am Ammersee)
erinnerte sich in ihrer Autobiografie an Gustav Eckstein, den sie 1913 in Berlin als Mitarbeiter in der von Kautsky herausgegeben Zeitschrift „Die neue Zeit“ kennen lernte.

“Gustav Eckstein
(August 1916)