Wissensplattform für Psychoanalyse

 

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Max Kahane
* 13.06.1866, Jassy, Bukowina (Rumänien) – † 11.01.1923, Wien

Arzt, Leiter eines Instituts für physikalische Heilmethoden, Herausgeber eines medizinischen Handlexikons, Übersetzer von Charcot und Janet.

Michael Kaplan
* 30.04.1883, Minsk, Russland – † 11.09.1958, Kensington, England

Arzt, 1908-1916 Mitarbeiter am neurologischen Institut Heinrich Obersteiner in Wien, ab 1919 als Bakteriologe tätig.

Roland Kaufhold
* 1961

Publizist, Dr.phil., Studium und Ausbildung zum Sonderschullehrer in Köln, Dipl.Päd, Sonderschullehrer, z.Z. an einer Sonderschule für Sprachbehinderte in Köln. Diverse Veröffentlichungen zu den Themen: Biographie- und Exilforschung, Geschichte, Theorie und Praxis der psychoanalytisch-pädagogischen Bewegung, Psychoanalyse, Narration, Israel.

Hans Keilson
* 12.12.1909, Bad Freienwalde an der Oder – † 31.05.2011, Hilversum

Psychoanalytiker, Kinderanalytiker, Schriftsteller, Psychiater. Psychoanalytische Traumaforschung: „Sequentielle Traumatisierung bei Kindern“. Arbeit mit schwer traumatisierten jüdischen Waisenkindern.

Salomea Kempner
* 14.02.1880, Plock, Polen – † 194, Ghetto Warschau

Ärztin, Psychoanalytikerin, erhielt 1936 eine persönliche Lehrbefugnis der IPA

Christian Kläui
* 1952

Dr. med., Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Arbeitet als Psychiater, Psychoanalytiker und Supervisor in freier Praxis in Basel. Arbeitsschwerpunkte: Theorie der psychoanalytischen Praxis; Lehre und Weitergabe der Psychoanalyse; Melancholie und Depression; Phänomene der Übertragungsliebe. Mitherausgeber des RISS, Zeitschrift für Psychoanalyse Freud/ Lacan. Lehrtätigkeit in der psychoanalytischen Ausbildung.

Melanie Klein
geb. Reizes * 30.03.1882, Wien – † 22.09.1960, London

Psychoanalytikerin, eine der Begründerinnen der Kinderpsychoanalyse. Ausgehend von den Entdeckungen Freuds erforschte sie die frühen infantilen Objektbeziehungen und ihre Bedeutung für die weitere Entwicklung und den psychoanalytischen Prozess, womit sie das psychoanalytische Denken wesentlich beeinflusste.

Paul Klemperer
* 22.08.1887, Wien – † 03.03.1964, New York

Arzt (Promotion 1912), Militärdienst, nach Kriegsende in den USA Assistenzprofessor für Pathologie an der Royal Medical School in Chicago, 1923 New York Post-Gratuate Medical School, 1927 Leiter der Pathologie am Mount Sinai Hosptial in New York.

Arthur Koestler
* 05.09.1905, Budapest – † 01.03.1983, London

Österreich-ungarischer Schriftsteller, Journalist, politisch engagiert, Aufenthalte in Palästina und der Sowetunion, Kriegsberichterstatter im spanischen Bürgerkrieg. Nach Internierung in Frankriech während des 2. Weltkrieges Emigration nach England, Mitbegründer der Wochenzeitschrift für Emigranten „Die Zukunft“, für die er Sigmund Freud 1938 bewegete „Ein Wort zum Antisemitismus“ zu publizieren. Später Interesse für Parapsychologie. Veröffentlichung zahlreicher Reportagen, Romane, theoretischer Texte und einer Aupobiographie.
Bildquelle:
Arthur Koestler (1969)
From Wikimedia Commons, the free media repository
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Arthur_Koestler_(1969).jpg [22.2.2018]
CC BY-SA 3.0
•  File:Arthur Koestler (1969).jpg
•  Erstellt: 11. Januar 1969
Eric Koch / Anefo - Nationaal Archief
Arthur Koestler opende tentoonstelling in galerie Mokum van kunstwerken gemaakt door gevangenen ds. W. van Boeijen (rechts) overhandigt prijs aan 11 januari 1969

Alexandre Kojève
* 28.04.1902, Moskau – † 04.06.1968, Brüssel

Auf den russisch-französischen Philosophen und späteren Europa-Funktionär ist die Wiederentdeckung Hegels und dessen überragende Bedeutung in der französischen Philosophie zurückzuführen. Er gilt als einer der Vordenker der Postmoderne.
In seinen Vorlesungen von 1933-1939 an der Pariser École pratique des hautes études über Hegels Phänomenologie des Geistes traf sich französische Intelligenz. Im Zentrum seiner marxistisch beeinflussten Hegel-Interpretation steht die Auseinandersetzung mit dem Begehren nach Anerkennung durch den Anderen, das er als Motor der Geschichte erachtete. Er beeinflusste maßgebend Jacques Derrida, Jacques Lacan, Georges Bataille und Michel Foucault.

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