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Ruth Mack-Brunswick
geb. Mack * 17.02.1897, Chicago – † 24.01.1946, New York

Ärztin, Psychoanalytikerin. Ging nach Wien, um sich von Sigmund Freud analysieren zu lassen. Vertraute von Sigmund Freud. Lebte und arbeitete danach als Psychoanalytikerin bis zu ihrer Emigration 1938 in Wien, danach wieder in New York. Mitglied und Lehranalytikerin der Wiener und der New Yorker Psychoanalytischen Vereinigung, Mittlerin zwischen den beiden Gruppen. Ihre Arbeitsschwerpunkte waren die präödipalen Aspekte in der emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind und die psychoanalytische Behandlung von Psychosen; Sergius Pankejeff („Wolfsmann“) nahm bei ihr von 1922-1927 seine Analyse wieder auf, worüber sie einen Bericht verfasste, auch über spätere Begegnungen und Konsultationen berichtete sie.

Ruth Mack-Brunswick
geb. Mack * 17.02.1897, Chicago – † 24.01.1946, New York

Ärztin, Psychoanalytikerin. Kam nach Wien, um sich von Sigmund Freud analysieren zu lassen. Lebte und arbeitete mit einer Unterbrechung 1928/29  bis 1938 in Wien, dann emigirierte sie nach New York.
Enge Vertraute Freuds, Mitglied und Lehranalytikerin der Wiener und der New Yorker Psychoanalytischen Vereinigung. Einflussreiche Mittlerin zwischen Wien und New York. Ihre Arbeitsschwerpunkte waren die präödipalen Aspekte der emotionalen Bindung zwischen Mutter und Kind und die psychoanalytische Behandlung von Psychosen; Sergius Pankejeff („Wolfsmann“), zugewiesen von Sigmund Freud, nahm bei ihr von 1922-1927 seine Analyse wieder auf, es kam später auch zu weiteren Konsultationen, darüber verfasste sie einen Bericht.

Alfred Meisl
* 06.07.1868, Prag – † 29.08.1942, Ghetto Theresienstadt

Praktischer Arzt in Wien.

Maurice Merleau-Ponty
* 14.03.1908, Rochefort-sur-Mer – † 03.05.1961, Paris

Französischer Philosoph, Phänomenologe. Beeinflusst von Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Henri Bergson, Hegel, Marx, Husserl, Heidegger, dem Strukturalismus und der Gestaltpsychologie arbeitete er an einer  Phänomenologie des Leibes, den er als eine vermittelnde Instanz zwischen Geist und Körper ansah. Seine Hauptwerke sind die „Phänomenologie der Wahrnehmung“ und „Das Sichtbare und das Unsichtbare“.

Franz Anton Mesmer
* 23.05.1734, Iznang, am Bodensee – † 05.03.1815, Meersburg

Mesmer studierte in Wien Medizin und begründete die Lehre vom tierischen Magnetismus, einer dem Magnetismus ähnlichen, psychologisch wirksamen Kraft, die er naturwissenschaftlich zu begründen suchte. Er wurde mit seinen magnetischen Behandlungen bekannt, seine Gesellschaften waren beliebt. Ein Skandal um die Heilung eines blinden Mädchens störte seinen Aufstieg und  trug zu seinem Ruf eines Scharlatans bei.  Er verließ Wien und eröffnet 1778 in Paris eine magnetische Praxis, wurde wieder berühmt und erwarb ein Vermögen. Neuerlich in Misskredit geraten zog er sich an den Bodensee zurück.

Mignon Mignon

In Wilhelm Meisters Lehrjahre schuf Goethe (1795/96) die Figur der Mignon (franz. für „Herzchen“, „Liebling“).

Zunächst unbekannter Herkunft, von einer Zirkusgruppe geraubt und misshandelt, wird sie von Wilhelm Meister freigekauft, dem sie fortan dient. Es enthüllt sich schließlich, dass sie inzestuöses Kind eines Geschwisterpaares ist. Sie wird zum Inbegriff des knabenhaften, erotisch anziehenden Mädchens. Voll unerfüllter, leidenschaftlicher Sehnsucht nach ihrem väterlichen Retter, an der sie auch sterben wird, legt Goethe ihr in einem Lied die Worte „Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß was ich leide.“ in den Mund und lässt sie die Sehnsucht nach Italien verkörpern, die in dem Lied „Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh’n“ zum Ausdruck kommt, wo sich auch die Zeile findet „Was hat man dir, du armes Kind, getan?“, die Freud in seinem Brief an Wilhelm Fließ vom 22. Dezember 1897 zitiert.

Red. CD, 16.8.2015

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