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René Arpad Spitz
* 29.01.2007, Wien – † 14.09.1974, Denver, Colorado

Arzt, Psychoanalytiker, Pionier der Säuglingsforschung und Entwicklungspsychologie. Herausgeber der Zeitschrift „The Psychoanalytic Study of the Child“.

Arbeitete als Arzt und Psychoanalytiker in Budapest, Wien, Berlin, Paris, 1938 Emigration nach New York, 1957 Übersiedlung nach Denver.
Schüler von Sandor Ferenczi, Analyse bei Sigmund Freud 1910/11, 1926-1930 a.o. Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung, 1930 o. Mitgied bei der Deutschen Psychoanalyitischen Gesellschaft, 1935 Mitglied und Lehranalytiker der Societe Psychoanalytique de Paris und 1940 des New York Psychoanalytic Institute (Vizepräsident 1950-52), 1962-63 Gründungsmitglied der Denver Psychoanalytic Society.

Weiterführend

Werk: 

Spitz, R. (1924): Zwei Kapitel über kulturelle Entwicklung (I. Die Dreizahl.II. Die Genesis der magischen und der transzendenten Kulte). Imago 1924, 10:328-33

Am 29. Januar 18887 wurde René Arpad Spitz als Kind von wohlhabenden ungarischen Eltern jüdischer Herkunft in Wien geboren, wuchs aber in Budapest auf.

Medizinstudium in Lausanne und Berlin, Promotion in Budapest 1910.

Er wurde Schüler von Sandor Ferenczi.