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    Ernst Walter Kris
    * 26.04.1900, Wien – † 27.02.1957, New York

    Psychoanalytiker, Kunsthistoriker, leistete zusammen mit Heinz Hartmann und Rudolph Löwenstein wesentliche Beiträge zur Ich-Psychologie, Mitbegründer und Herausgeber der Zeitschrift „Psychoanalytic Study of the Child“.

    Marianne Kris
    geb. Rie * 27.05.1900, Wien – † 23.11.1980, London

    Ärztin, Psychoanalytikerin, Lehranalytikerin für Kinderanalyse; Verbindung zw. Psychoanalyse und Erziehung und Sozialarbeit; 1965 erste Präsidentin der Association for Child Psychoanalysis in New York; Mitherausgeberin der Zeitschrift „Psychoanalytic Study of the Child“.

    Ernst Walter Kris - Bibliografie

    Kris, Ernst:
    - (1926): Der Stil „rustique“. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien 1, 137-208.
    - (1929): Meister und Meisterwerke der Steinschneidekunst in der Italienischen Renaissance. (2 Bände). Wien.
    - (1933): Ein geisteskranker Bildhauer. Imago 19, 384-411
    Mit: Kurz, Otto (1934): Die Legende vom Künstler. Ein geschichtlicher Versuch. Wien.
    Neuausgaben:
    - (1979): Die Legende vom Künstler. Ein geschichtlicher Versuch. Mit einem Vorw. von Ernst H. Gombrich. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp; 1034).

    Ernst Walter Kris - Chronologie

    26.4.1900 Ernst Kris wird in Wien als Kind des jüdischen Rechtsanwalts Leopold Kris und seiner Frau Rosa Schick geboren.
    1918 erhält die Genehmigung im Kunsthistorischen Lehrapparat der Universität Wien wissenschaftlich zu arbeiten. Inskribiert als ordentlicher Hörer an der philosophischen Fakultät der Universität Wien.
    1922 Promotion im Fach Kunstgeschichte mit der Dissertation „Die Verwendung des Naturabgusses bei Wenzel Fannitzer und Bernhard Palissy“.
    1924 wird von seiner Verlobten Marianne Rie Sigmund Freud als Experte für dessen Antikensammlung vorgestellt.

    Brief von Ernst Kris an August Aichhorn

    Typoskript eines Briefes mit eh. Unterschrift von Ernst Kris an August Aichhorn, gedr. Briefkopf, New York, 28.2.1946; beil.: Typoskript eines Dankbriefes an Kris, Wien, 25.5.1946

    Ernst Walter Kris - Biografie: Sabine Zaufarek

    Ernst Walter Kris wurde am 26. April 1900 als Kind jüdischer Eltern – Rosa Schick und Leopold Kris –  in Wien geboren. Er besuchte das Staatsgymnasium im 13. Bezirk. Durch eine rheumatische Erkrankung ein Jahr lang in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt, widmete er sich schon früh dem Studium der Kunst und Kunstgeschichte.
    Im Frühling 1918 erhielt er die Genehmigung im Kunsthistorischen Lehrapparat der Universität Wien wissenschaftlich zu arbeiten.

    Marianne Kris - Chronologie

    27.5.1900 Marianne Rie wird in Wien als Tochter von Oskar Rie, dem Kinderarzt der Familie Freud, und seiner Frau Melanie Bondy geboren. Ihre Mutter ist die Schwester einer ehemaligen Patientin von Josef Breuer, die 1892 Wilhelm Fließ geheiratet hat.
    1925 Promotion an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, danach Ausbildung zur Psychoanalytikerin in Berlin.
    1925-1927 Lehranalyse bei Franz Alexander.
    1927 Rückkehr nach Wien, Heirat mit dem Kunsthistoriker und Psychoanalytiker Ernst Kris.

    Marianne Kris - Bibliografie

    Kris, Marianne:
    - (1932): Ein Märchenstoff in einer Kinderanalyse. Zeitschrift für psa. Pädagogik 6, 437-441.
    - (1948): A Group Educational Approach to Child Development. Journal of Social Casework 29, 163-170.
    - (1957): The Use of Prediction in a Longitudinal Study. Psa. Study Child 12, 175-189.
    - (1960): The Use of Predication in a Longitudinal Study. In: Weinreb, J.: Recent Developments in Psychoanalytic Child Therapy. New York, 108-123.

    Marianne Kris - Biografie: Sabine Zaufarek

    Marianne Kris wurde am 27. Mai 1900 in Wien als Tochter jüdischer Eltern geboren.
    Ihr Vater, der Kinderarzt Oskar Rie, war ein Freund und Kollege von Sigmund Freud und wie dieser am 1. Öffentlichen Kinder-Krankeninstitut von Max Kassowitz beschäftigt. Außerdem war er der Kinderarzt der Familie Freud, arbeitete zusammen mit Sigmund Freud an dessen Studien zur zerebralen Kinderlähmung und Aphasie und war auch Freund und Tarockpartner.

    Heinz Hartmann - Chronologie

    Heinz Hartmann wird am 4. 11. 1894 in Wien geboren. Er ist jüdischer Herkunft, Sohn von Ludo Moritz Hartmann, einem bekannten Historiker und Volksbildner und Margarete Chrobak, einer anerkannten Pianistin und Bildhauerin. Sein Großvater ist Rudolf Chrobak, Ordinarius für Gynäkologie, der wiederum mit Josef Breuer zusammengearbeitet hat. Bis zum 14. Lebensjahr erhält Hartmann Privatunterricht.

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