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David Ernst Oppenheim - Chronologie

20.4.1881 als Sohn von Ernestine Kaufmann und Joachim Oppenheim, der Sekretär der jüdischen Kultusgemeinde in Brünn war, geboren.
1899 Studium  der Altphilologie und Archäologie an der Wiener Universität.
1904 Promotion.
1906 Heirat, Hörer von Sigmund Freud.
1908  Beginn der Unterrichtstätigkeit am Wiener Akademischen Gymnasium (Griechisch und Latein).
1909  schickte er Freud ein Manuskript.
Jänner 19010: Zur Aufnahme in die WPV vorgeschlagen.
16.2.1910 erster Vortrag in der WPV über „Das Feuer als Sexualsymbol“.
20.4.1910 Referat über „Der Selbstmord im kindlichen Lebensalter“  (publiziert unter dem Pseudonym „unus multorum“).
Okt. 1911 Im Gefolge der Freud-Adler-Kontroverse Austritt aus der WPV, Gründungsmitglied des Individualpsychologischen Vereins (IP).
1914 Freiwilliger für den Kriegsdienst.
1918 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei.
1926 schrieb er „Dichtung und Menschenkenntnis“.
1926-27 stellvertretender Vorsitzender der IP.
1930 Austritt aus der IP.
Frühjahr 1938 zwangsweise in den Ruhestand versetzt.
21.8.1942 Deportation in das Ghetto Theresienstadt.
18.2.1943 Tod in Theresienstadt.

Text: Sabine Zaufarek, 2010
Redaktion: CD 2010