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1937/1938: Veranstaltungsprogramm: Gegenwartsprobleme der Psychologie (10 Vortragsabende)

ZEHN VORTRAGSABENDE

UNTER DEM PROTEKTORAT DES HERRN BUNDESMINISTERS FÜR UNTERRICHT DR. HANS PERNTER

GEGENWARTSPROBLEME DER PSYCHOLOGIE

„Der Erfolg der vorjährigen Vortragsserie hat uns den Mut gegeben, sie heuer mit neuem Programm fortzusetzen. Wieder werden berufene Fachleute in dieser Vortragsreihe darlegen, was die Wissenschaft zu einige Problemen von entscheidender praktischer Lebensbedeutung heute zu sagen hat. Ein neuer Gedanke dabei ist, daß verschiedene Forschungsrichtungen an einem Abend zum gleichen Thema das Wort haben und dem Hörer ein umfassendes Bild der möglichen Wege und Lösungen bieten.“

DIE FREUNDE DES PSYCHOLOGISCHEN INSTITUTS DER UNIVERSITÄT WIEN

 

1937

Montag, den 25. Oktober

Die Wesensmerkmale des Menschseins

Dr. Karl BÜHLER (Professor der Psychologie an der Universität Wien)

Dr. Jan VERSLUYS (Professor der Zoologie an der Universität Wien)

Dr. Oswald MENGHIN (Professor der Urgeschichte an der Universität Wien)

Montag, den 8. November

Was wissen die Menschen von ihrem eigenen Verhalten?

Staatssekretär Dr. Michael SKUBL

Dr. Else FRENKEL (Psychologisches Institut Wien)

Dr. Erich VOEGELIN (Professor der Soziologie an der Universität Wien)

Montag, den 22. November

Die menschliche Bewegung

Margarete WALLMANN (Regisseur an der Staatsoper Wien)

Unter Mitwirkung von Mitgliedern des Staatsopernballetts

Dr. Käthe WOLF (Psychologisches Institut Wien)

Dr. Hans HOFF (Dozent für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien)

Montag, den 6. Dezember

Bild, Symbol und Gleichnis

Hans Freiherr von HAMMERSTEIN-EQUORD (Bündniskommissär für Kulturpropaganda)

Dr. Alois DEMPF (Professor für Philosophie an der Universität Wien)

Dr. Karl BÜHLER (Professor der Psychologie an der Universität Wien)

Montag, den 13. Dezember [handschriftlich hinzugefügt: verschoben auf den 31. Jänner 1938]

Der neurotische Jugendliche

Dr. Charlotte BÜHLER (Professor der Psychologie an der Universität Wien)

Dr. Heinrich KOGERER (Dozent der Psychiatrie und Neurologie an der Universität Wien)

August AICHHORN (Vorstand des psychoanalytischen Ambulatoriums für Jugendberatung, Wien)

1938

Montag, den 17. Jänner

Die Frau im Beruf

Dr. Wilhelm WEIBEL (Professor der Gynäkologie an der Universität Wien)

Ing. Karl HACKL (Vorstand des psychotechnischen Instituts Wien)

Dr. Lotte SCHENK-DANZINGER (Psychologisches Institut Wien)

Montag, den 31. Jänner

Die Wissenschaft vom Okkulten

Ing. Rudolf THETTER

Magnetismus als Naturkraft der menschlichen Seele

Dr. Hans THIRRING (Professor der theoretischen Physik an der Universität Wien)

Parapsychologische Experimente

Dr. Felix KAUDERS (Professor der Neurologie und Psychiatrie an der Universität Graz)

Über Hypnose


Montag, den 14. Februar

Vision und Ekstase

Dr. Robert EIGENBERGER (Direktor der Akademie der bildenden Künste. Wien)

Dr. Hans EIBL (Professor der Philosophie an der Universität Wien)

Dr. Else FRENKEL (Psychologisches Institut Wien)

Montag, den 28. Februar

Film und Theater

Major Fritz LAHR (Vizebürgermeister der Stadt Wien)

Raoul ASLAN (Kammerschauspieler am Burgtheater Wien)

Dr. Käthe Wolf (Psychologisches Institut Wien)

Montag, den 14. März

Das Kind als Künstler

Dr. Charlotte Bühler (Professor der Psychologie an der Universität Wien)

Dr. Hugo Adolf BERNATZIK (Dozent der Ethnologie an der Universität Graz)

Annemarie von LEUTZENDORFF (Psychologisches Institut Wien)

Ort: Großer Hörsaal des I. Physikalischen Institutes, IX., Strudelhofgasse 4.

Zeit: 8 Uhr abends.

Karten für die Gesamtreihe zu S 20.-, für den Einzelvortrag zu S. 2.80 (Hochschüler 50 Prozent Ermäßigung) werden ausgegeben in der Bibliothek des Psychologischen Instituts, I., Liebiggasse 5, Telephon A 21-0-74, täglich von 9-1 Uhr und an der Abendkasse.

Dieses Programm gilt, mit dem Zahlungsstempel versehen, als Abonnementkarte der Gesamtreihe für eine Person und muß beim Einritt vorgewiesen werden.

Aenderungen sind vorbehalten

Ignaz Spitz & Söhne

(Quelle: Thomas Aichhorn, Privatarchiv)

 

Abschrift/Redaktion: Christine Diercks, 10.2.2012